Die Sprache des Körpers : Warum kommt ein Schmerz immer wieder?

Hallo, schön, dass du dir heute für dich Zeit nimmst! Lass den Inhalt dieses Beitrags auf dich wirken.

Das Thema liegt mir sehr am Herzen.

In der westlichen Medizin wird eine `Beschwerde´ isoliert gesehen. Der Körper wird ähnlich betrachtet wie ein technisches Gerät und so wird es in der Praxis zur Aufgabe gemacht, den „Defekt“ zu diagnostizieren und zu korrigieren. Lediglich ein gewisser Anteil an Ärzten und Therapeuten haben die Zeit, sich dem Thema des Patienten ganzheitlich anzunähern. Das erklärt, warum manchmal eine Beschwerde sich kaum verbessert oder wiederholt auftritt.

Die Angst trägt wesentlich dazu bei, dass sich Rückenbeschwerden verschlimmern und verlängern. 80 % der Bevölkerung in der westlichen Welt vertreten die Meinung, dass der Rücken leicht verletzbar ist.

Nicht selten kommen Menschen mit Beschwerden in meine Praxis und glauben, die Ursache ihrer Rückenschmerzen wären durch eine Verletzung oder Zerrung entstanden, was sich höchst selten bestätigt. Darüber hinaus machen zahlreiche Gebote und Verbote Menschen mit einem Schmerzproblem zusätzlich Angst, wie etwa:

  • Sei vorsichtig beim Bücken
  • Sitze nicht mit rundem Rücken
  • Schwache Rückenmuskeln lösen Rückenschmerzen aus
  • Vermeide bei Rückenschmerzen Sport und schnelle Bewegungen
  • Eine starke Muskulatur im Rücken schützt vor Rückenschmerzen

Es steckt in alldem Wahrheit und Falschinformation zugleich! Kein Mensch kann und soll ständig mit völlig aufrechtem Rücken sitzen. Das wäre ebenfalls überlastend. Es kamen schon viele sehr sportliche Menschen zu mir, mit einer sehr gut trainierten Muskulatur, die trotzdem Schmerzen hatten. Du siehst, viele Informationen sind höchstens halbrichtig.

Unser Rücken ist tatsächlich sehr widerstandsfähig und im Stande, unser Leben durchaus auszuhalten!

+ Der Körper, mit all seinen Symptomen und Signalen, will etwas aufzeigen. Viele sehen die Ursache ihrer Rückenbeschwerden, nur strukturell (Muskulatur, Gelenke, Bandscheibenproblematik).

Der Fokus wird auf die Symptome gelegt, welche primär auch ernst genommen werden müssen. Allerdings, die Beachtung der seelischen, emotionalen Bedürfnisse werden häufig verdrängt oder unterdrückt und verlangen unbedingt nach Aufmerksamkeit.

Auch ich hatte schon Rückenschmerzen, die mich auf meine emotionale Situation hinwiesen bzw. auch von ihr ablenkten. Ich hatte Angst, trotz all meines Wissens und meiner Erfahrung, dass der Schmerz bleibt. Ich spreche absolut aus Erfahrung, denn durch die Auseinandersetzung mit meinen emotionalen Themen und mit meiner damaligen Situation konnten sich meine Beschwerden wieder lösen.

Meine Anregung und Tipps an dich

1) Denke nicht an deinen Rücken, sondern überlege, was dich ängstlich und/oder angespannt sein lässt. Verwende einen Schmerz oder eine Verspannung als zuverlässigen Barometer deines emotionalen Status. Diese Erkenntnis kann Erleichterung schaffen, da du eine Erklärung für deine Beschwerden hast. So kannst du die Aufmerksamkeit vom körperlichen weg, auf deine Bedürfnisse lenken.

2) Lass dich gedanklich darauf ein und gib dir, die für dich notwendige Aufmerksamkeit auf deine Bedürfnisse. Kein ABER aufkommen lassen. Du entscheidest!

3) Bewegung reduziert nachweislich Beschwerden. Es reicht nicht, allein mit Übungen die Beschwerden zu lösen. Bewegung bedeutet auch geistige Bewegung und Weiterentwicklung. Primär ist es ratsam, Übungen für das allgemeine Wohlbefinden zu machen und sekundär für den Rücken.

Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen!

PLATON

Der Beitrag aus meiner Facebook Gruppe. Lesen Sie mehr bei ´Entspanne deinen Rücken`.